Die Existenzanalyse ist eine vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit anerkannte, psychotherapeutische Methode. Sie wurde von Viktor Frankl begründet und von Alfried Längle weiterentwickelt.

Im Zentrum der Existenzanalyse steht der Begriff „Existenz“, unter dem wir ein sinnvolles, in Freiheit und Verantwortung gestaltetes Leben verstehen. Ziel der Existenzanalyse ist es, ein Leben mit innerer Zustimmung zum eigenen Handeln und Dasein leben zu können. Man könnte auch sagen: das „Ja“ zum Leben zu finden – zu einem Leben, das ich als das Meinige erlebe und worin ich mich als aktiver Mitgestalter erlebe.

Die Logotherapie ist ein Teilgebiet der Existenzanalyse. In ihr geht es um die Begleitung und Unterstützung bei der Sinnsuche, beispielsweise bei Krisen, Verlusten oder in neuen Lebensabschnitten.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.existenzanalyse.org/

In der Therapie wird den vier „Bausteinen der Existenz“ nachgegangen. Dabei handelt es sich um universelle Themen des Menschseins, mit denen jeder Mensch in seinem Leben konfrontiert ist:

Ich bin – Kann ich (so) sein?

Ich lebe – Mag ich (so) leben?

Ich bin ich – Darf ich (so) sein?

Ich bin da – Wofür soll ich da sein?

Diese Fragen stellen den Menschen vor Aufgaben, die ihn fordern, weniger mit dem Verstand, sondern vielmehr „existenziell“ zu antworten. Es geht darum, mit sich selbst, seinem Leben und seinen Entscheidungen in Einklang zu kommen. Wenn es gelingt, in jeder der vier Themengruppen einen achtsamen und offenen Dialog zu führen, schafft dies laut der Existenzanalyse die Grundlage für ein erfülltes Leben.

„Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben,
viel mehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet.“
– Viktor Frankl


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